Aktuelles


Kaffeesortiment im Weltladen verändert sich

 

Ab Mai 2018 bietet der Weltladen Bruckmühl Faire Welt e.V. einen regional gerösteten und fairen Kaffee an. Der Kaffeeröster „Art-Café“ in Bad Feilnbach beliefert den Weltladen mit 4 neuen Sorten Kaffee.

Den Anfang macht der „GloryHalleluja“, ein Espresso aus Kamerun, der von der evangelischen Kirchengemeinde Schopfheim importiert wird. Vor Ort ist das Konzept „Schule für alle“, sowie sauberes Trinkwasser und Mikrokredite für Frauen. (Infos unter www.dikomekaffee.eu) Für dieses Engagement wurde die Kirchengemeinde 2004 und 2007 mit dem Eine-Welt-Preis Baden-Württembergs ausgezeichnet.

Neu ist auch der „PachaMama“, Hochland-Bio-Kaffee aus Peru. Dieses Projekt wurde von dem Deutschen Michael Scherf, mit seiner peruanischen Frau ins Leben gerufen. Für 50 Kleinbauern ist somit die Existenz gesichert, sie erhalten einen gesichert höheren Preis als auf dem Weltmarkt. Die Bewahrung der Kulturlandschaft Perus durch nachhaltige Bewirtschaftung wird damit gestützt. (Infos unter www.peru-kaffee.de)

„Bonga Forest“, ein Wildkaffee aus Äthiopien ist der dritte Kaffee, der neu aufgenommen wird. Er kommt aus der ursprünglichen Heimat des Kaffees. Seine Eigenschaften: Bio, fair und naturlandzertifiziert. Auch hier erhielt der Freiburger Importeur 2017 den Ehrenpreis der „Hamburger Initiative für Menschenrechte“.

„Chicharras“ ist ein Arabica aus den Bergen Mexicos, dessen Erlös vor Ort zum Bau einer Schule geführt hat, da die Kinder der Pflücker einen zweistündigen Fußweg in die Schule gehabt hätten. Deshalb sind die Kinder oft gar nicht zur Schule gegangen. Dieser Kaffee ist eine Besonderheit: er ist ebenfalls als „Bruckmühler Kaffee“ erhältlich. Der Kaffee besitzt eine mittlere Stärke.

 

Da diese Kaffeesorten tagesfrisch geröstet und dann im Weltladen unmittelbar verkauft werden, sind diese Kaffees geschmacklich absolute Highlights. Mit dieser Sortimentserweiterung verbinden wir den fairen Aspekt aber auch die Regionalität und vor allem die Frische, die gerade bei Kaffee ausschlaggebend ist.


10 Jahre Weltladen Bruckmühl


GEPA bei Stiftung Warentest

 

Fünf Fragenkataloge mit 1.400 Fragen: Das war die Vorgabe von Stiftung Warentest für den Test von Nachhaltigkeitssiegeln, der in der Mai-Ausgabe 2016 erschienen ist. Die GEPA war als Fair-Handelsorganisation außer Konkurrenz als "Sonderfall" dabei. Testurteil: Die GEPA ist glaubwürdig. "Die Marke GEPA steht für Fairen Handel als Unternehmenszweck, sie setzt auf direkte, lange Beziehungen mit Produzenten", sagen die Tester. Das "fair plus"-Zeichen fand Stiftung Warentest verwirrend, dabei ist es kein Siegel. Die Mehrleistungen wurden nicht erwähnt. Zum Beispiel die langjährige Partnerschaft mit dem Tee-Partner TPI aus Indien: Gemeinsam mit TPI und Naturland hat GEPA vor 25 Jahren einen der ersten Bio-Teegärten weltweit aufgebaut. Die Arbeiterinnen und Arbeiter sind festangestellt und erhalten außerdem einen jährlichen Bonus, der bis zu 20 Prozent eines Monatslohns betragen kann. Die GEPA zahlt 1,10 US-Dollar pro Kilogramm Tee, unabhängig vom Blattgrad. Für Fannings, die wir in Teebeuteln verwenden, bezahlen wir also mehr als doppelt so viel, wie von Fairtrade International mit 0,5 US-Dollar vorgeschrieben. Der Lohn ist staatlich festgelegt und basiert auf einem Durchschnittswert von vier Kilogramm pro Tag. Tea Promoters India zahlt den Pflückerinnen jedes zusätzlich gepflückte Pfund Teeblätter, das über diesen Durchschnittswert hinausgeht – das ist in Darjeeling keineswegs üblich. Hier geht's zur Kundeninfo zum Test: http://www.gepa.de/…/prod…/stiftung-warentest-fair-plus.html


Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen gesucht

 

Der Weltladen Bruckmühl sucht Frauen jeden Alters, die Lust am Verkaufen oder auch Dekorieren haben und denen der faire Handel und die damit verbundene  Arbeitsgerechtigkeit auf der Welt ein Anliegen sind.

 

 

Bitte melden Sie sich bei E. Eder 08062/79920 oder M. Röhrmoser 08062/6453