Aktiv gegen Kinderarbeit

Internationaler Tag gegen Kinderarbeit – noch steht ein langer Weg bevor (Di, 12 Jun 2018)
Heute jährt sich zum 17. Mal der Internationale Tag gegen Kinderarbeit, den die ILO 2002 ins Leben rief. Dabei ist das vorrangige Ziel, die weltweite Aufmerksamkeit auf das globale Ausmaß zu lenken, sowie Lösungsansätze zu präsentieren, um das Problem ein für alle Mal zu beenden.
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Vierte Welt-Kakao-Konferenz: Werden den Worten nun endlich Taten folgen? (Do, 26 Apr 2018)
Hunderte Variationen von Schokoeiern, Osterhasen aus dunkler, weißer oder Vollmilchschokolade – Vor rund einem Monat war Ostern. Und Schokolade gehört zum Osterfest einfach dazu. Doch das Grundprodukt für die Süßigkeit, Kakao, wird oft zu nicht fairen Bedingungen angebaut. Bittere Armut, Kinderarbeit und ökologische Zerstörung prägen die Kakaoindustrie. Vor allem die Kakaobauern in den Hauptanbauländer Elfenbeinküste, Ghana, Nigeria und Kamerun, von wo 70 Prozent des weltweit angebauten Kakaos stammen, aber auch Staaten in Asien und Lateinamerika sind betroffen.
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Produktionsstandort Myanmar: Unternehmen profitieren von Kinderarbeit (Mi, 21 Mär 2018)
In Myanmar gibt es rund 18 Millionen Kinder unter 18 Jahren. Davon sind mehr als 12 Millionen zwischen 5 und 17 Jahren. Dies geht aus einer Volkszählung von 2014 hervor. Schätzungsweise müssen davon 1,3 Millionen Kinder täglich arbeiten, vornehmlich die aus den armen ländlichen Regionen. Im Februar wurde bei einem ... >> weiter lesen
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Usbekistans Baumwolle: Wie die Weltbank staatlich organisierte Zwangs- und Kinderarbeit finanziert (Mi, 14 Mär 2018)
Die Weltbank ist in den letzten Jahren zunehmend dem Vorwurf ausgesetzt, mit ihren Krediten das Zwangsarbeitssystem Usbekistans mitzufinanzieren.
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Schatten der Wegwerfgesellschaft – Wie unser Müll Kinder vergiftet (Fr, 09 Mär 2018)
Armut ist die Hauptursache, dass Mädchen und Jungen unter 18 Jahren zum Arbeiten gezwungen werden. Etwa 152 Millionen Kinder schuften jeden Tag unter gefährlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Sie ruinieren ihre Gesundheit und können nicht in die Schule gehen. Das Arbeiten auf den Abfallbergen von Mülldeponien ist für viele die einzige Chance, etwas Geld für das tägliche Überleben zu verdienen. Bis zu 45 Millionen Tonnen Elektroschrott wurden im Jahr 2017 weltweit produziert. Allein die deutschen Haushalte sind für 1,9 Millionen Tonnen verantwortlich und gehören somit zu den Hauptverursachern.
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Syrische Flüchtlingskinder schuften in der Türkei für europäische Modeunternehmen (Fr, 23 Feb 2018)
Vor allem Minderjährige leiden unter den Bedingungen. Laut der Menschrechtsorganisation Human Rights Watch sind zwei Drittel der syrischen Flüchtlingskinder in der Türkei als Arbeiter tätig, anstatt die Schule zu besuchen. Dies wird durch mehrere Faktoren begünstigt. Unzureichende Sprachkenntnisse und der mangelnde Zugang zu arabischen Bildungszentren erschweren den Schulbesuch. Hinzu kommt die Armut unter den Geflüchteten. Eine Mitarbeiterin einer türkischen Menschenrechtsorganisation sieht das Problem auch in der Denkweise einiger türkischer Einwohner. Demnach erachtet ein Teil der Bevölkerung Kinderarbeit als unproblematisch und empfindet die Beschäftigung von Minderjährigen in erster Linie als Unterstützung für syrische Familien.
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